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Landesposaunentag - 01.07.2018, 00:00 Uhr


Bericht zum Landesposaunentag in Ulm
 

Ulm ist eine normale Großstadt, aber alle zwei Jahre liegt für zwei Tage Bläsermusik in der Luft. Vor allem in Kirchen und Hallen, aber auch an vielen Stelle im Freien in der Stadt. Es ist „Landesposaunentag“, diesmal zum 47. Mal. Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg hat kirchliche Posaunenchöre dazu eingeladen.

Um zu diesem musikalischen Top-Ereignis beizutragen, hat sich am 1. Juli früh am Morgen ein Bus mit Bläsern und Zuhörern von Pfullingen aus auf den Weg gemacht. Auch Lichtensteiner waren dabei. Diesmal waren unsere Bläserinnen und Bläser für den Gottesdienst im Münster eingeteilt. Dort war gleich eine gemeinsame Musikprobe angesetzt, damit das Zusammenspiel der vielen hundert Bläser klappt. Und es hat geklappt, auch wenn man im großen Münster mehrere Simultan-Dirigenten benötigt hat.

Die Leitung der Chöre hatte KMD Hans-Ulrich Nonnenmann vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW). Den Sound kann man mit Worten kaum beschreiben, das sollte man einfach einmal gehört haben. Worte können den musikalischen Eindruck kaum wiedergeben. Der Gottesdienst unter dem Thema der Jahreslosung „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ führte zu den Fragen: Woher nehme ich Kraft? – Wer kennt den Weg? – Von wo kommen wir? Im Münster ging Landesbischof July auf diese Fragen ein. Andere Pfullinger Zuhörer hatten sich in der Pauluskirche eingefunden und waren vom musikalischen Gottesdienst mit Predigt von Prälatin Gabriele Wulz tief beeindruckt.


Weil der „Landesposaunentag“, der schon am Vortag begonnen hat, ein Angebot vieler unterschiedlicher Veranstaltungen vom Kinderspielen bis Jazz- oder Chorkonzert umfasst, war es nicht schwierig, sein persönliches Programm zusammenzustellen. Zum Beispiel beim Kirchenkabarett mit dem Duo „Die Vorletzten“ – die Pfarrer Sören Schwesig und Peter Schaal-Ahlers - , die sogar die schwierige Frage, wie man mit dem gleichgeschlechtlichen Storchenpaar auf dem Pfarrhaus umgehen soll, mit Hilfe kirchlicher Dienststellen doch noch zu einer Lösung bringen konnten.
 
Zu einem grandiosen Schlusspunkt kommt der Posaunentag bei der Schlussfeier vor dem Münster auf dem großen Münsterplatz. Und wenn dann die Sonne scheint und die vielen Musikanten unter der Stabführung von Hans-Ulrich Nonnenmann einsetzen, dann ist das eine ganz besondere Stunde. Moderne und alte Bläserstücke und Choräle erklangen, es gab sogar einen Kanon zum Mitsingen für die nichtblasenden Gäste.

Der Dank für dieses schöne Fest geistlicher Bläsermusik kam mit dem Choral „Nun danket alle Gott“ vielstimmig aus Instrumenten und mit Stimmen zum Ausdruck. Das volle Geläut der Münsterglocken erklang von der Höhe des Turmes herab und als die Bläser das „Gloria sei Dir gesungen“ von J.S.Bach anstimmten, vereinigte sich dies zu einem großartigen Klangerlebnis, das auch den Glauben ausdrückt und bei mir und sicher vielen Bläsern und Besuchern weiterschwingt. Vielleicht bis zu nächsten Landesposaunentag in zwei Jahren oder bis zu einem Gottesdienst in unserer Gemeinde oder anderswo, wo Trompeten und Posaunen und andere Instrumente zu Gottes Lob und Ehre erklingen.
 
Die 50 Busfahrt-Teilnehmer ließen diesen schönen und erlebnisreichen Tag noch bei einem gemeinsamen Essen in einem Gasthaus in Hausen ob Urspring ausklingen. Hans-Dieter Losch, der die Fahrt sorgfältig organisiert und gut geleitet hat, sei herzlich für seine Initiative und Arbeit gedankt. Er hat damit den Chormitgliedern und den zuhörenden Gästen eine Freude gemacht.      Reinhold Kemmler
 
 


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