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Church-Night - 31.10.2018, 18:00 Uhr

Erste Churchnight für Kids in der Martinskirche


Eine riesige Carrerabahn, die quer über den Kirchenbänken aufgebaut ist, Kinder, die mit Helm und Gurt am Seil von der Empore schweben, ein Computerspiel an der großen Leinwand, eine Lutherrose im XXL-Format und sogar Angeln im Taufstein – wo gibt’s denn so was? In der Martinskirche bei der ersten Churchnight für Kids in Pfullingen! Wer sich am Abend des Reformationstages von der hell erleuchteten und von außen in lila und grün angestrahlten Kirche in ihr Inneres locken ließ, wurde nicht wie an einem gewöhnlichen Abend von einer Atmosphäre der stillen, kühlen Andacht empfangen, sondern vom Duft frisch gebackener Crêpes und von fröhlichem Stimmengewirr.
Über fünfzig Kinder hatten sich einladen lassen zu einem ungewöhnlichen Abend in der Kirche. Sie haben den Kirchenraum auf eine ganz neue Art kennen gelernt und erlebt. Am Abend des 31. Oktober ist nämlich noch weit mehr zu feiern als Halloween. Martin Luther hat vor 500 Jahren entdeckt: Gott will nicht, dass Menschen vor Hölle, Tod und Teufel Angst haben. Aber das Geschäft mit der Angst war schon früher überaus einträglich. Luther hatte sich gegen die damals übermächtige Kirche gestellt, die den Menschen Angst machte und sich die Gnade teuer bezahlen ließ. Eines Tages war er plötzlich verschwunden. In diese Situation tauchten die Kinder und ihre Eltern 500 Jahre später im Hof der St. Wolfgangkirche in Pfullingen ein. Am Feuer belauschten sie zwei Frauen, die in geheimer Mission unterwegs waren, um einen Brief auf die Wartburg zu bringen, auf der sich Martin Luther versteckt hielt. Mit brennenden Fackeln folgte ein langer Zug von Kindern und Erwachsenen den Frauen auf die „Wartburg“: in die Martinskirche.
Dort begegneten Kinder und Eltern Martin Luther, der hier unter dem Decknamen Junker Jörg wie ein Ritter lebte und doch ganz anderes im Sinn hatte als die anderen Ritter. So kann Ritter Ludolf nicht verstehen, warum Junker Jörg immer nur in seiner Stube sitzt und arbeitet. Der „falsche“ Ritter erklärt, warum das so ist: während die Ritter mit Waffen kämpfen, kämpft Martin Luther mit Worten. Er übersetzt die Bibel ins Deutsche, damit alle Männer, Frauen und Kinder selbst darin lesen und entdecken können, welcher Schatz die Bibel ist. Weil aber das Übersetzen so lange dauert, durften sich die Kinder in der Martinskirche zwischendurch die Zeit vertreiben: mit all den Angeboten, die von über zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut wurden.
Die Eltern waren eingeladen, sich in der Elternlounge bei Kaffee, Tee und Gebäck zu unterhalten oder sich von den ausliegenden Büchern für das Gespräch mit ihren Kindern über den christlichen Glauben anregen zu lassen. Mitarbeiterinnen standen als kompetente Gesprächspartnerinnen bereit.
Zum Abschluss des Abends hatte Martin Luther es geschafft: Die ins Deutsche übersetzte Bibel legte er weithin sichtbar mitten auf den Altar in der Kirche, wo sie seither ihren Platz hat. Mit fröhlichen Liedern und Luthers Abendsegen wurden Kinder und Eltern an diesem Abend aus „ihrer“ Kirche verabschiedet. Sie haben einen Schatz an neuen Erfahrungen mit nach Hause genommen und freuen sich schon auf die nächste Churchnight für Kids. 
Die Churchnight für Kids wurde von einem großen Mitarbeiterteam um Carolin Gronbach, Katharina Dolmetsch-Heyduck, Kathrin Ungerer, Andreas Brandmaier und Alexander Katz vorbereitet und verwirklicht.

Angeln im Taufstein
Abseilen in der Martinskirche
Rennvergnügen mit Andy

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